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This topic contains 2 Antworten, has 2 Teilnehmer.

Last updated by Cristina vor 12 Monate.

Assigned support staff: Cristina.

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Oktober 16, 2018 um 2:29 pm #2821411

peterF-27

Leider funktioniert die Einstellung nicht wie gewünscht.

Ich habe angegeben, dass die default language auch eine directory-angabe in der URL haben soll.

Bei "What to show for the root url" habe ich jetzt auf eine .php-datei verlinkt, welche eine Abfrage der Browser-Sprache macht und dann entsprechend weiterleitet (mit fallback für den fall, dass keine Browsersprache ausgelesen werden kann oder es für diese keine Translation mit WPML gibt).

Es funktioniert auch im "normalen" Chrome wunderbar, jedoch nicht im Chrome-Inkognito oder in allen anderen Browsern. Dort wird immer die root-url geladen, die natürlich zerhackt ist, weil js und css dateien nicht geladen werden können.

Auch wenn ich auf "A page" wechsel und eine Root Page anlege, wird diese im normalen Chrome angezeigt, im inkognito-Modus und allen anderen Browsern aber nicht.

Es wird dann immer die in WordPress eingestellte Startseite in der default language geladen, nur eben zerhackt, da css und js fehlen.

Wir brauchen hier dringend eine Lösung.

Betreffende Seite: hidden link

(manchmal lädt er beim 1. Aufruf das richtige language directory, bitte dann dieses manuell aus der URL löschen und aufrufen...wie gesagt, im Chrome geht es, also bitte auch nicht damit testen)

Oktober 16, 2018 um 3:39 pm #2821650

peterF-27

Ähm...es scheint, als läge es am Hoster o.O

Da der Kunde sowieso evtl umziehen will, vorher aber Speedvergleiche möchte, hab ich gerade eine Kopie bei all-inkl erstellt und siehe da, es geht...in jedem Browser...mit und ohne Inkognito

Oktober 16, 2018 um 7:24 pm #2822245

Cristina

Hallo Peter,

vielen Dank für die Anfrage und die Debug Informationen.

Dieser Setup für ein Verzeichnis in der Default-Sprache könnte eventuell so nicht ganz funktionieren.

Die Einstellung eines Verzeichnisses für die Defaultsprache erfordert eine einfache WordPress, HTML- oder PHP Seite für die Root-Domain.

Wenn das korrekt funktioniert, kann man natürlich diese Root-Seite dann automatisch auf die gewünschte Homepage weiterleiten, indem man im Inhalt der Rootseite ein Weiterleitungsscript einbindet. Es muss aber trotzdem eine einfache php_Seite bleiben.

Wenn zusätzlich noch weitere Weiterleitungen in der .htaccess enthalten sind, kann das Probleme bereiten, unter Umständen auch Schleifen oder unerwünschte Zielseiten.

Was auch stören kann ist die Einstellung einer Browser-Weiterleitung in WPML > Sprachen. Diese ist Javascript-basiert und verwendet Cookies. Wenn mehrere JS und Weiterleitungen aufeinander treffen, kann das zu seltsamen Verhalten im Browser führen. Das sollten Sie nicht nutzen, wenn hier schon für die Rootpage eine Weiterleitung existiert.

Diese Browserumleitungen basieren auf Cookies, und diese werden nacheinander gespeichert und dann ausgelesen. Wenn hier mehrere unterschiedliche Informationen aufeinander treffen, reagieren Browser sicher unterschiedlich.

Wenn das auf dem neuen Server besser funktioniert, kommt eventuell noch ein Serverseitiger Cache, Proxy oder sonst etwas hinzu. Nicht alle Hosting-Provider sind in ihren Servereinstellungen transparent.

Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass der Setup davor auch noch im Server veränderte Antworten lieferte, während die gleiche Seite auf einem anderen Server keine Probleme bereitet.

Was die Debug-Infos betrifft, fallen ein paar Kleinigkeiten auf:

Ich sehe, dass Sie aktuell WPML 3.9.4 nutzen, was eine ältere Version von Anfang 2018 ist. Inzwischen ist die aktuelle WPML Version 4.0.7., so dass ich empfehlen würde, die aktuellen WPML Versionen zu laden.

Das Plugin WPML Widgets brauchen Sie nicht mehr. Die Funktionen dieses Plugins wurde in die Hauptversion 3.8.0 bereits integriert, so dass dieses Plugin keinen Aufgabe mehr erfüllt. Es kann sogar eher hinderlich sein.

Ebenso brauchen Sie das Plugin WPML CMS Nav nicht, das eher für alte Webseiten benötigt wurde und nur noch aktualisiert wird, um alte Seiten zu unterstützen, die das noch nutzen. Für ein modernes Theme brauchen Sie das eigentlich nicht. Zumal Sie zwei weitere Plugins installiert haben, um Menüfunktionen hinzuzufügen. Das kann dann Konflikte erzeugen. Sollten Sie es trotzdem aktiv nutzen, lassen Sie es natürlich installiert.

Auch bei Sticky Links würde ich raten, wenn Sie es nicht explizit nutzen, das zu deinstallieren.

Wenn die Seite ohnehin umzieht, ist das vielleicht irrelevant, aber laut Ihren beigefügten Debug-Infos nutzen Sie nur 40 M Arbeitsspeicher für Ihre WordPress Installation. Das ist für die vielen Einstellungen und Plugins auf der Seite zu wenig. Da könnten schnell Ressourcenprobleme und Aussetzer im Backend passieren.

Um Ihren Arbeitsspeicher an die Mindestanforderungen anzupassen, können Sie folgende Zeilen der Datei wp-config.php hinzufügen. Die Datei befindet sich im Root-Verzeichnis Ihres WordPress und die beiden Zeilen können direkt vor der Zeile mit dem Text “happy blogging” hinzugefügt werden.

define('WP_MEMORY_LIMIT', '256M');
define( 'WP_MAX_MEMORY_LIMIT', '256M' );

Damit werden die WPML und WCML Prozesse genügend Arbeitsspeicher besitzen, um störungsfrei zu arbeiten.

Hier noch einmal die Dokumentation zu Verzeichnissen für die Default-Sprache:
https://wpml.org/de/documentation-3/ratgeber-zum-loslegen/einstellung-der-sprachen/sprachverzeichnis-fuer-die-standardsprache/

Wenn das noch aktuell ist, könnten wir das auf einer Sandbox testen.
Ich habe hier eine Sandbox für Sie erstellt, in der Sie Ihre Konfiguration skizzieren können, so dass wir dann sehen, ob das korrekt reagiert.

Wenn das in der Sandbox nicht gut funktioniert, kann ich das direkt einsehen und an die Devs im Second Level Support um Feedback bitten.

Hier können Sie sich einloggen und nach Belieben konfigurieren:
hidden link

MfG,
Cristina

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